KNOWLEDGE-BRIDGE VeranstaltungenANKÜNDIGUNG! DEUTSCHSPRACHIGER PRAXIS-WORKSHOP am 29.07.10: "Russische Mitarbeiter cashlos motivieren - frommer Wunsch oder schlichte Notwendigkeit?"Viele deutsche Führungskräfte waren bisher der Meinung, dass sich Leistungswillen und Loyalität russischer Mitarbeiter am besten erkaufen lassen, dass Russen vermeintlich nur durch materielle Belohnungen zu motivieren sind. Nun sehen sich viele Firmen der Situation gegenüber, dass attraktive Gehälter und Zusatzleistungen als Hygienefaktoren vorausgesetzt werden und nicht mehr den entscheidenden Ausschlag für Mehrleistungen geben. Andere Motivationshebel gewinnen auch deshalb an Stellenwert, weil monetäre Gießkannen im Zuge der Krise nicht mehr so gut gefüllt sind und man sich einen lediglich über Gehaltsargumente geführten Wettbewerb um gute Mitarbeiter nicht mehr leisten kann (zudem man diesen letztendlich meistens verliert, denn Mitarbeiter, die wegen Geld kommen, gehen auch wegen Geld). Eine anreiz-entkoppelte Motivierung fordert vielen Vorgesetzten jedoch den Schritt aus der Komfortzone ab, in der sie sich mit dem gewohnheitsmäßigen Griff zu einfach gestrickten Anreizen wie Boni, Versicherungspaketen, wettbewerbsbasierten Belohnungen etc. eingerichtet haben. In unserer Veranstaltung wollen unsere Experten neue Blickwinkel eröffnen und zum Bruch mit eingefahrenen Mustern bei der Mitarbeitermotivation ermutigen. Zudem möchten wir den Teilnehmern das nötige Rüstzeug mit auf den Weg geben, damit diese ihre eigenen Führungskräfte in die Facetten des geldlosen Motivierens einweihen können. Abgerundet wird das Event durch einen lebendigen Erfahrungsaustausch in zwangloser Atmosphäre, kleine kulinarische Erfrischungen inklusive. Besonderes Extra: Auf Wunsch können die Teilnehmer vorab ihre eigenen beruflichen Motive und Werte abchecken, um nützliche Aha-Effekte aus dieser Selbsterkenntnis in die Motivation von Mitarbeitern einfließen zu lassen. Termin: Donnerstag, den 29.07.10, 18 Uhr (Dauer: etwa 2 Stunden) Ort der Veranstaltung:
Das große Interesse unserer Klienten am Thema "Der richtige Führungsstil in Russland" hat uns dazu veranlasst, nach der Sommerpause am Donnerstag, den 30.09.2010 erneut einen Workshop zu diesem Thema durchzuführen – diesmal mit einem nützlichen Plus an praxisnahen Fallbeispielen, einem Übungsteil mit Aha-Effekt, der Möglichkeit zu einem Selbstcheck sowie noch mehr Raum für den Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern, inkl. kleinen kulinarischen Energiespendern. Zum Inhalt der Veranstaltung: Vertrauliche Umfragen bringen es immer wieder an den Tag: Viele Expatriates hadern im Umgang mit lokalen Mitarbeitern mit ihrem Führungsstil. Womit erreicht man mehr: Mit der Politik der harten Hand oder mit "Soft Management"? Oder mit einem Mix aus beidem? Und wie wirkt man gegenwärtig auf seine Mitarbeiter - zu tough oder zu schlaff? Und ist das gut oder schlecht? Wie kann man seine Ausstrahlung noch verbessern? Wie findet man seinen optimalen Führungsstil, also ein Auftreten, das sowohl zu Unternehmen und Mitarbeitern, als auch zur eigenen Persönlichkeit passt?
VERANSTALTUNGS-ARCHIV Das Thema des Praxis-Workshops von ATG-CNT-Consult am 25.02.2010 war bewusst provokant formuliert: Legen russische Besonderheiten einen bestimmten Stil bei der Mitarbeiterführung nahe? Und gibt es für westliche Expatriates einen Königsweg im Umgang mit russischen Mitarbeitern? Welcher Führungsstil führt zum Erfolg?
Die Antwort liegt klar auf der Hand, und ist dennoch kompliziert. Einerseits brauchen Chefs einen persönlichen Führungsstil, eine eigene Note im Umgang mit ihren Mitarbeitern - zur eigenen Orientierung und zur Orientierung der Mitarbeiter. Andererseits bereitet ein unflexibel gehandhabter Führungsstil Probleme, denn er macht blind für die konkrete Situation. Die meisten Vorgesetzten sind zudem sehr unsicher, was ihr Führungsverhalten anbelangt. Bringt der praktizierte Leitungsstil wirklich die gewünschten Effekte? Wirkt man zu hart oder aber viel zu nachgiebig? Spielen dann gar Kulturunterschiede eine Rolle, verstärken sich diese Zweifel noch. Auch und gerade in Russland wissen selbst erfahrene deutsche Führungskräfte oft nicht, wie sie ihre Leute anpacken sollen. Mit der harten Hand - die ja schließlich auch die meisten russischen Chefs präferieren oder zu präferieren scheinen - oder mit einem Brücken bauenden Handschlag? Für viele deutsche Expats mit Führungsverantwortung scheint sich die Bandbreite wirksamer Mitarbeiterführung in Russland zwischen den Extremen "tough" und "schlaff" abzuspielen. Stellen die meisten russischen Führungskräfte doch scheinbar unter Beweis, dass mit strengen Boss-Attitüden der russischen Arbeitsmentalität am besten beizukommen ist. Doch Vorsicht! Deutsche Expatriates neigen im Allgemeinen weniger zum Keulen schwingenden "Big Boss". Denn sie bringen eine kulturelle Persönlichkeitsprägung mit, die - auch wenn autoritäre Züge der deutschen Führungskultur nicht fremd sind - eher kooperierende, demokratische Managementelemente nahe legt. Von der anderen Seite verlockt der russische Führungsalltag zur kompletten Anpassung an lokale Verhaltensmuster - auch wenn diese dem eigenen Naturell nicht oder kaum entsprechen und letztlich vor allem aus dem in russischen Unternehmen allgegenwärtigen "Management by Chaos" herrühren, bei dem Anordnungen "von oben" kompetenz- und instrumentengestützte Arbeitsabläufe sowie systematisches Teammanagement ersetzen (sollen). Bei dem Spagat zwischen Vorgaben des Mutterhauses, persönlichen Kompetenzen und Neigungen sowie vermeintlich erfolgreichen russischen Führungsrezepten verbiegen sich deutsche Führungskräfte nur allzu oft und verlieren dabei unweigerlich an Souveränität und positiver Wirksamkeit. Im Kreise der Teilnehmer des ATG-CNT-Workshops, zu denen "alte Hasen" im Russland-Geschäft ebenso gehörten wie Manager mit ersten russlandbezogenen Führungserfahrungen und potenzielle Markteinsteiger, wurden persönliche Erlebnisse und Erkenntnisse rund um diese Schlüsselfragen eifrig diskutiert. Vorab weihte ATG-Beraterin Constance Kachcharova die Gäste in die Erfolgswirksamkeit situativen Führens ein. Dabei kamen folgende Punkte zur Sprache: - Menschenführung: Ein „Entweder-oder“? - Welchen Nutzen bringen Führungsmodelle für die Praxis? - Von welchen Faktoren hängt eine gute Mitarbeiterführung ab? - Wieviel Lenkung braucht der Mensch? - Russische Mitarbeiter - Versuch einer Entmythifizierung - Brauchen deutsche Führungskräfte einen spezifischen russischen Führungsstil? Kompetenz-Coach Savkatzon Kachcharov gab im Anschluss an diese Ausführungen konkrete Hinweise, wie sich das persönliche Führungsverhalten im russischen Kontext durch Selbstanalyse und Selbstmanagement verbessern lässt. Das Resümee des ATG-CNT-Workshops: Authentizität ist speziell für Expatriates ein wesentliches Element ihres Führungsstils. Diese steht in keinerlei Gegensatz zum Erfordernis interkultureller Handlungsflexibilität, denn eine solche legt beileibe nicht die pauschale Übernahme der Verhaltensstandards eines Landes nahe. "Importierte" Manager haben ihre Daseinsberechtigung vor allem dann, wenn sie etwas anderes und besser machen können als lokale Führungskräfte. Der Auftrag westlicher Expats in Russland ist eben darin begründet, dass diese sich nicht auf einen russland-typischen autoritären Führungsstil hin verbiegen, sondern ihre spezifischen Stärken, aufgrund derer sie als Alternative zu russischen Führungskräften überhaupt in Frage kommen, situationsgerecht und erfolgswirksam einbringen. Insbesondere die Fähigkeit, Mitarbeiter systematisch weiter zu entwickeln, macht westliche Expatriates in Russland derzeit für bestimmte Positionen und Funktionen unersetzlich. Denn Entwicklungs- und Coachingqualitäten sind bei vielen russischen Führungskräften bislang nur schwach ausgeprägt. Der Befähigung, andere weiter zu bringen, liegen jedoch eine kooperative Führungsphilosophie und ein modernes Menschenbild zugrunde. In diesem Sinne sollten sich westliche Führungskräfte - statt krampfhaft zu versuchen, russische "Big Boss"-Mentalität nachzuahmen - durch cleveres Ausspielen ihrer Trümpfe klar positionieren, das tun und vervollkommnen, was russische Führungskräfte als "Hausaufgaben" bis dato vor sich her schieben. Nämlich strategisch zu planen, besser zu entscheiden, intrinsisch zu motivieren, Verantwortung zu teilen, schlagkräftige Teams zu formen, effektiv zu kommunizieren, Kultur als wichtiges Asset zu begreifen und zu gestalten, Vertrauen und Wissen als reale Werte, Schlüsselkompetenzen und Teilchenbeschleuniger zu vermitteln, zu vermehren, zu nutzen und dadurch aus Unternehmen intelligente Systeme zu machen. Ganz nach den Worten des Management-Gurus Reinhard K. Sprenger: "Autorität hat jemand, der etwas beiträgt, was andere brauchen. Autoritär ist jemand, der etwas beiträgt, was andere nicht brauchen." Kompetente russische Mitarbeiter wissen übrigens die Berechenbarkeit westlicher Organisationen und die Annehmlichkeiten westlicher Unternehmenskultur sehr wohl zu schätzen.
Allerdings sind gute Selbstkenntnis und gezieltes Selbstmanagement ein Muss, um einen persönlichen Leitungsstil zu finden, der Ihrem Naturell und Ihren Kompetenzen entspricht, der Ihre Mitarbeiter zu hoher Leistungsfähigkeit anspornt und mit dem Sie selbst glücklich sind. Mit den Verfahren und Tools von ATG-CNT-Consult können Sie ganz leicht selbst abchecken, ob der von Ihnen bisher praktizierte Führungsstil zur gelebten Firmenkultur, zu Ihren Mitarbeitern und vor allen Dingen zu Ihnen passt. Entwickeln Sie dann auch noch ein gutes Situationsgespür für ein - falls nötig - flexibles Regieren in Ihrem Führungsalltag, werden Sie als Topkraft unschlagbar. ATG-CNT-Exklusiv-Seminar an der Hochschule für Internationales Business am 11.02.10
Das Exklusiv-Seminar, das ATG-CNT-Consult gemeinsam mit der Assoziation der Absolventen der renommierten Moskauer Hochschule für Internationales Business am 11.02.10 als "Knowledge Bridge" durchführte, drehte sich um einige der Schicksalsfragen, vor denen Russlands modernisierungshungrige Wirtschaft aktuell steht: - Wie gelangen russische Topkräfte, die i.d.R. bestens ausgebildet sind sowie einen Fundus an Wissen und inzwischen auch internationaler Erfahrung haben, zu mehr Handlungskompetenz und Umsetzungsstärke? - Wie wird aus Kennen Können? - Wie können gute Absichten und demonstrative Tatkraft in Spitzenresultate münden, die auch der Gemeinschaft zugute kommen? - Wie führt man einzelne Profis zu exzellenten Gruppen- bzw. Teamleistungen? Ein Schlüssel zu unternehmerischer und individueller Performance ist die persönliche Effizienz derjenigen, die im Unternehmen das Ruder führen. Und diese Effizienz resultiert in erheblichem Maße aus der Fähigkeit und dem Willen zur Selbstreflexion und Selbstentwicklung (Persönlichkeitskompetenz) sowie einer gehörigen Portion Umsetzungs- und Handlungskompetenz. Der informativ-kompakte und durch viele praktische Beispiele und Interaktivität äußerst inspirierende Beitrag unseres Leadership-Experten Savkatzon Kachcharov bot einen Spannungsbogen des Programms, das ATG-CNT-Consult zur Weiterentwicklung der Führungskompetenzen von Managern in Russland aktuell anbietet. Sind Sie an Informationen zum Vortrag sowie am ATG-CNT-Entwicklungsprogramm für Führungskräfte interessiert? Wir beantworten gerne Ihre Fragen. RUSSISCHSPRACHIGER WORKSHOP VON ATG-CNT-Consult am 23.12.09: "Teamrollen und High Performance-Teams"Über Teamwork wird in Unternehmen viel geredet. In der Praxis wird in Teams jedoch oft nicht so viel bewirkt. Viel Schein - wenig Sein. Woran liegt´s?
Hier die wichtigsten, aus einer über zweijährigen Praxis heraus gewonnenen Erkenntnisse:
DEUTSCHSPRACHIGER WORKSHOP am 16.10.08: "Chefsache HR Was deutsche Führungskräfte über das Personalmanagement in Russland wissen sollten"Diese Veranstaltung war auf die spezifischen Bedürfnisse deutscher Unternehmen in Russland abgestimmt und richtete sich vor allem an aus Deutschland entsandte Geschäftsführer und Abteilungsleiter. In Vorträgen von Experten, anhand praktischer Beispiele und in einem lebendigen Erfahrungsaustausch gingen wir den Knackpunkten auf den Grund, die deutschen Expats im Umgang mit ihren russischen Mitarbeitern unter den Nägeln brennen. Dabei kamen praxisnahe Lösungsansätze zu speziellen Problemen nicht zu kurz. Zudem stellten die Research-Spezialisten von ATG-Consult die Ergebnisse unserer aktuellen Umfrage zu Personalführungs-Praktiken in Russland vor. DEUTSCHSPRACHIGER WORKSHOP am 16.11.07: Mitarbeiterführung auf sie kommt es im Russland-Geschäft an!Auf dem vertrauten Stammmarkt schon mal zu konsequenzlosen Schlagworten verkümmert, sind Begriffe wie Personalentwicklung und Mitarbeiterführung für deutsche Firmen in Russland von folgenschwerer Tragweite. Nicht nur kulturelle Spezifika, auch die täglichen Tücken des Arbeitsmarktes erfordern starke Nerven und das richtige Herangehen. Allgegenwärtiger Personalmangel, anspruchsvolle, karrierehungrige Mitarbeiter, steigende Gehälter und oft überzogene Gehaltsforderungen der "Kampf um die Talente" ist in Russland voll entbrannt und wird von nicht wenigen Unternehmen fast in Guerilla-Manier geführt. Headhunter haben Hochkonjunktur, qualifizierte Mitarbeiter werden massiv abgeworben. Begehrte Arbeitnehmer wissen um ihre Marktmacht und machen daraus in Gehaltsverhandlungen keinen Hehl. Aufgrund der hohen Fluktuation kann unsystematische Personalentwicklung leicht zur bloßen Geldvernichtungsmaschine werden. Nichtsdestotrotz darf an der Ausstattung des Personalbereichs nicht gegeizt werden. Was macht erfolgreiches Personalmanagement in Russland aus? Welche Unterschiede zum deutschen Arbeitsmarkt gilt es zu beachten? Ist eine Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber unter "Arbeitnehmermarkt"-Bedingungen überhaupt möglich und welche Motivationshebel sind wirklich geeignet? Wie findet man gutes Personal und was ist bei der Vergütung zu beachten? Welche Investitionen in den Personalbereich bringen erwünschte Rendite, welche Ausgaben sind dagegen pure Verschwendung? Wie bewirkt man ein attraktives Arbeitgeberimage außerhalb bereits eingetretener Pfade? Welche Führungsmodelle haben sich bewährt und warum? Was bringt die Zukunft? Um diese und andere Fragen drehte sich unser Workshop am 16.11.07, der sich speziell an deutsche Expats richtete. Vor einem ausgewählten Teilnehmerkreis skizzierte Herr Savkatzon Kachcharov, Geschäftsführender Partner von CNT-Consult die wesentlichen Entwicklungen des russischen Arbeitsmarktes sowie des Personalmanagements in deutschen Tochtergesellschaften in Russland. Dabei kam er auf Erfolgserlebnisse ebenso zu sprechen wie auf die leider noch vielen Fallstricke. In einer lebhaften Gesprächsrunde hatten die Teilnehmer dann Gelegenheit, mit Experten und Praktikern Erfahrungen und Einsichten auszutauschen. RUSSISCHSPRACHIGER WORKSHOP VON ATG-CNT-Consult am 12.07.07: Provokante Wahrheiten über unternehmerisches KompetenzmanagementDer spannenden Frage, ob kompetenzorientiertes HR-Management funktionierendes Sein oder aber nur schöner Schein ist, sind wir am 12.07.07 in einem russischsprachigen Workshop nachgegangen. Dabei zeigte Savkatzon Kachcharov, Geschäftsführender Partner von CNT-Consult, anschaulich die wesentlichen Punkte auf, die professionelles und zeitgemäßes Kompetenzmanagement in Russland ausmachen. Einblicke in konkrete Unternehmen, so der mit westlichen ebenso wie mit russischen Personalpraktiken vertraute Experte, zeigen jedoch schnell eine ernüchternde Realität: Für ein kompetenzorientiertes Management sind viele Unternehmen selbst nicht kompetent genug. Kaum ein anderer Unternehmensbereich wird so unsystematisch und halbherzig geführt wie das Personalwesen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um russische oder westliche Firmen handelt. Auch rührt diese Inkompetenz nicht so sehr aus einer schlampigen Arbeit der Personalabteilungen und ihrer Mitarbeiter. Diese, so Savkatzon Kachcharov, seien oft hervorragend qualifiziert und machten einen guten Job. Der eigentlich wunde Punkt seien die Topmanager. Diesen fehle es oft an Interesse und Verständnis dafür, dass HR-Management auch und vor allem eine Führungsaufgabe ist, die über die Personalabteilungen hinausreicht. Weder die beste Personalstrategie, noch die fortgeschrittenste Technologie und die leistungsstärksten Instrumente könnten nachhaltig funktionieren, wenn das Topmanagement nicht involviert sei, die Personalpolitik nicht mit trägt und die dahinter stehende Philosophie nicht selber lebt und aktiv kommuniziert. Die Gewährleistung der unternehmerischen Strukturen und Systeme, die ein erfolgreiches HR-Management erst möglich machen, sei eindeutig Angelegenheit der obersten Führungsebene. In diesem Sinne sei Kompetenzmanagement Unternehmens- und nicht nur HR-Aufgabe. Ob und wie gut kompetenzorientiertes Management im Unternehmen funktioniert, wie effizient seine Prinzipien und Wirkungsmechanismen in allen Abteilungen und Geschäftsprozessen verankert sind, äußere sich nicht zuletzt in den Erfolgen bzw. Misserfolgen der obersten Führungsebene. Die vielen durch Managementfehler eindeutig "hausgemachten" Unternehmenskrisen seien ein Indiz dafür, dass Topmanager Mitarbeiterentwicklung häufig noch als bloße Verwaltungsaufgabe der Personalmanager und Investitionen in ihr Personal als reinen Kostenfaktor abtun. In unserer Informations- und Wissensgesellschaft kommt es jedoch darauf an, HR-Management als gesamtunternehmerische Wertschöpfung zu verinnerlichen und zu leben. Russische Unternehmen mögen zwar noch vom hohen Wirtschaftswachstum und dem beträchtlichen Nachholbedarf in vielen Bereichen zehren. Doch auch sie stehen nach Zeiten ungezügelten Wachstums immer häufiger vor der Herausforderung, lebens- und leistungsfähige organische Strukturen zu schaffen. Erschwerend für sie kommt der eklatante Personalmangel und missliches Jobhopping hinzu. Damit können sich selbst erfolgsverwöhnte Firmen intuitive Trial- and Error-Praktiken im Personalmanagement nicht mehr leisten. Auch und gerade sie müssen Personalpolitik endlich zur Chefsache machen. CNT-WORKSHOP vom 06.06.07: Kompetenzbasierte Personalentwicklung Grundlagen und praktische Umsetzung
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