DIY-Handel noch im Sog der Krise
21.06.2010
DIY-Handel noch im Sog der KriseAnbieter für Heimwerker-, Bau- und Renovierungsbedarf hatten in Russland im Strudel der Krise erheblich zu leiden: Schrumpfung der Nachfrage im Zuge nachlassender Bau- und Modernisierungstätigkeiten, Verteuerung von Importwaren und Krediten – und als Konsequenz erhebliche Umsatzeinbußen. Gut 10% der Marktakteure sind von diesem Gegenwind weggefegt worden; haben entweder in Konkurs gehen müssen oder wurden von Konkurrenten geschluckt. Anfang 2009 machten Analysten noch gut 550 DIY-Handelsunternehmen aus, zu Beginn des Jahres 2010 etwa 500. Doch hat die Krise nicht alle Branchenfirmen gleich schwer getroffen: Den Ausläufern der Krise Tribut zollen mussten vor allem kleinere regionale Player. Ohnehin mit hohen Schulden belastet, wurde ihnen durch die krisenbedingte Kreditklemme völlig die Luft abgedreht. Die spezialisierten DIY-Ketten (über 65% aller DIY-Handelsketten) haben die Flaute relativ unbeschadet überstanden. Anbieter eines breiten Sortiments von Bau- und Heimwerkerbedarf haben hingegen Federn lassen müssen. Experten rechnen vor allem in diesem Segment mit sich weiter aufheizender Konkurrenz und rasanten M&A-Offensiven. („Marktforschung“)Zurück zur Übersicht |